Kontakt

Pater Antonio Enerio, SVD

Steyler Missionare
Schlossbergstrasse 13
6312 Steinhausen

       

Tel          041 749 47 23
Fax        041 749 47 77
Natel      079 453 19 58

Email      onyotenerio@yahoo.com

       

Sr. Merlyn Arsolon WCW

p.a. Evêché de Lausanne, Genève et Fribourg

86, rue de Lausanne
Case postale 512
1701 Fribourg

        

Tel         026 347 48 56
Natel      079 791 08 03

Email     srmerlyn@yahoo.com

Philippinisch

Für die Seelsorge der philippinischen Sprachgemeinschaft gibt es in der Schweiz einen Priester für die deutsche Schweiz und eine Ordensschwester für die Westschweiz.

Die Philippinen, zur Mehrzahl Frauen, haben sich in verschiedenen Städten zu Gemeinschaften oder Selbsthilfegruppen zusammengefunden.

         

         

          

Grundinformationen zur philippinischen Sprachgemeinschaft und Situation im Herkunftsland

        

Entwicklung der Zuwanderung
in die Schweiz

Kennzahlen des Herkunftslandes
(Philippinen – Wikipedia Stand 2011)

  • Einwohnerzahl                            94 Mio
  • Anteil Röm. Kath.                       83 %
  • BIP pro Einwohner                      $ 1.625   ( CH  $ 69'838 )
  • Arbeitslosenquote                       7.3 %
           

Geschichte der Mission und Migration

Aufgrund der gestiegenen Eheschliessungen mit philippinischen Migranten in den 1990er Jahren, etablierten sich unter Mithilfe von philippinischen Seelsorgern, Laiengruppen und Ordensschwestern erste Strukturen einer philippinischen Seelsorge. Mit der Ernennung von Pfr. Johan Dumandan und Schwester Merlyn Arsolon konnte die philippinische Seelsorge überregional organisiert werden.

Pfr. Johan Dumandan kümmert sich um die Seelsorge in der Deutsch-Schweiz und ist Koordinator für nationale Aufgaben. Sr. Merlyn Arsolon ist in der Westschweiz seelsorgerisch tätig.

Ab 01. September 2012 wurde Pfr. Johan Dumandan für die Deutschschweiz durch P. Antonio Enerio SVD abgelöst.

       

Wiederkehrende pastorale Aufgaben und Situation

Philippinenseelsorge Deutschschweiz
Der Missionar feiert nach einem festen Plan an 12 verschiedenen Orten Gottesdienste. An mehreren Gottesdienstorten besteht ein Chor. Unterstützt wird die Seelsorge durch einen Missionsrat von 30 Mitgliedern, der aus nominierten Personen und Vertretern philippinischer Bewegungen und Gemeinschaften besteht.

Die pastoralen Aktivitäten richten sich nach einem Pastoralplan, der alle drei Jahre von einer Pastoralversammlung erarbeitet wird. Die zentrale Vision des laufenden Pastoralplanes lautet: „New humanity in Christ, Community united in diversity, Community actively witnessing to the faith“. Besondere Veranstaltungen der Seelsorgestelle sind die Silvester- und Neujahrsfeier, Einkehrtage vor Ostern und Weihnachten, Marienverehrungen (Wanderrosengebete), das „Santo Nino Fest“, philippinischer Migrantentag und Simbang Gabi (Novene vor Weihnachten). Wallfahrten ins Ausland (Fatima, Jerusalem) sind bei den Gläubigen sehr beliebt. Weitere religiöse Feste werden von verschiedenen Gebetsgruppen angeboten.

Der Missionar führt Haussegnungen durch, was eine verbreitete Tradition auf den Philippinen ist. Weiter besucht der Missionar Kranke in den Spitälern. Die Nachfrage nach Beichte ist gross. Eine besondere Aufgabe ist die grosse Anzahl von binationalen Ehen, welche der Missionar beratend begleitet. Der Missionar publiziert drei mal im Jahr eine Missionszeitschrift.

Philippinenseelsorge Westschweiz
An 3 Orten der Westschweiz werden regelmässig Gottesdienste organisiert. In Genf ist man besonders mit der Englischsprachigen Gemeinde verbunden, wo die philippinischen Gläubigen in verschiedenen Gremien aktiv sind.

Neben den bereits in der Deutschschweiz erwähnten Festen werden monatlich auch Einkehrtage und vor Hochfesten Einkehrwochen angeboten. Eine weitere Besonderheit ist das Salubong (Passionsspiel) in der Karwoche. Weiter wird viel Wert auf Bibelgruppen gelegt. Es gibt auch Katecheseeinheiten für Erwachsene und Kinder. Die Schwester besucht die Kranken zu Hause und in Spitälern. Sofern erwünscht, besucht sie Familien und Einzelpersonen. Eine Herausforderung sind die zahlreichen Gläubigen ohne Aufenthaltsbewilligung, und Spannungen innerhalb binationaler Familien. Für die Familien wird einmal jährlich ein Sportfestival organisiert.