Migration, Religion und die Zukunft der Universalität

28.04.2016

Migration, Religion und die Zukunft der Universalität

Migration als Ermöglichungsgrund der Religionsgeschichte eröffnet den Religionen nicht nur die Möglichkeit, geographisch zu expandieren und den Einfluss ihrer Lehren auszubreiten.

Migration führt z.B. bei grossen Weltreligionen zugleich zu einer gemeinschaftsinternen kulturellen Vielfalt, die die betroffenen Religionsgemeinschaften vor die grundsätzliche Herausforderung stellt, über das eigene religiöse bzw. kirchliche Selbstverständnis und die behauptete Universalität der eigenen Botschaft neu nachzudenken und sich auf Anpassungsprozesse einzulassen. Dieser Aspekt von Migration lässt sich gut belegen nicht nur am Beispiel der Geschichte des Christentums bzw. der Kirche und des Islam als den zwei migrationsbedingt grössten globalen Religionstraditionen. Gerade im Zusammenhang mit den heutigen Migrationsströmen und der dauerhaften Etablierung von kulturell verschiedenen Spielarten des Christentums, der Kirche und des Islam im Westen gewinnt er an neuer Relevanz.

Der im swissfuture-Magazin erschienene Beitrag „Migration, Religion und die Zukunft der Universalität“ geht am Beispiel der katholischen und muslimischen Migrantengemeinschaften in der Schweiz diesem Zusammenhang von Migration und Religion nach.