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Rita Chen Baumannn
Chinesenseelsorge

Chlösterlistr. 8

6403 Küssnacht am Rigi

       

Tel        041 850 41 18

Email    ritachen@bluewin.ch

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Chinois

En ce moment il y a une assistante pastorale d’origine chinoise qui s’occupe de la pastorale. Ce poste a été créé en 2010.

        
          

a) Wie viele chinesischsprachige Menschen gibt es in der Schweiz? Und wie wird sich die Immigration von chinesischsprachigen entwicklen?

 Es muss von mind. 15'000 chinesischsprachigen Menschen ausgegangen werden. Grundsätzlich macht man die Erfahrung, dass wenn sich in einem Land chinesische Geschäftsnetzwerke etablieren, auch mit einer Zuwanderung gerechnet werden muss. In der Schweiz haben sich in den letzten Jahren vermehrt chinesische Unternehmen niedergelassen, und auch chinesische Restaurants, Nahrungsmittelläden, Medizininstitute und Billigshops haben zugenommen, woraus man schliessen kann, dass die chinesischsprachige Zuwanderung wachsen wird.

        

Entwicklung der Zuwanderung
in die Schweiz

 

        

Kennzahlen des Herkunftslandes:
(China - Wikipedia Stand 2011) 

Einwohnerzahl          1‘340 Mio
Anteil Röm. Kath.      5 - 7% Christen 
BIP pro Einwohner     $ 7‘518   (CH  $  69'838)
Arbeitslosenquote      4.1 %

           

b) Wer sind die chinesischsprachigen Immigranten in der Schweiz?

Der Grossteil kommt aus China. Weiter kommen chinesischsprachige Immigranten aus Taiwan, Hongkong, Singapur und Malaysia. Die meisten sind Akademiker (Ärzte, Ingenieure, Informatiker) oder Studenten. Jedoch auch die Präsenz von chinesischen Restaurants, Billig-Shops, Medizininstitute und Nahrungsmittelläden weisen auf weniger qualifizierte Immigranten aus China hin. Es ist zudem davon auszugehen, dass es Chinesen ohne Aufenthaltsbewilligung gibt. Es gibt auch zahlreiche Chinesinnen, die mit Schweizern verheiratet sind. Überhaupt dominiert der Frauenanteil chinesischer Immigranten mit 3/5 gegenüber den männlichen Immigranten.

              

c) Auf welche Kantone verteilen sich die Chinesischsprachigen, die nur eine ausländische Staatsbürgerschaft haben?

 

 

             

d) Was kann zur Religiosität der Chinesischsprachigen gesagt werden?

Seit der Kulturrevolution (1965-1976) wird in China religiöses Leben unterdrückt. Viele Chinesen zählen sich deshalb zu keiner Religion, und nur eine Minderheit, zum Teil im geheimen, zählen sich zu einer christlichen Kirche. Der Aufenthalt in Europa eröffnet ihnen aber neue Freiheiten, um sich mit Glaubensfragen und Religionsgemeinschaften auseinanderzusetzen. Entsprechend haben Chinesen in der Schweiz Interesse am christlichen Glauben. Besonders gut kann man dies in gemischten Ehen sehen, wenn es um die religiöse Erziehung der Kinder geht.

         

e) Wie funktioniert die katholische chinesischsprachige Seelsorge in der Schweiz?

Es gibt zur Zeit für die ganze Schweiz eine katholische chinesischsprachige Seelsorgerin, Frau Rita Baumann-Chen, die selber chinesischer Herkunft ist. Die Seelsorgestelle wurde mit einem Pensum von 20% vor gut 1,5 Jahren errichtet, und ist noch im Aufbau. Zusammen mit ihrem Schweizer Ehemann, Peter Baumann, der seine Frau in der seelsorgerlichen Arbeit unterstützt und das asiatische Kirchenleben kennt, hat Frau Chen in der Schweiz ein Netzwerk mit chinesischen Priestern und Ordensleuten von Schweizer Missionsgesellschaften aufgebaut: Pfr. Feng (Luzern), P. Cui und P. Zhou (Romont), P. Yang (Fribourg), P. Salzgeber (Simplon), P. Egli SMB (Zürich), Bruder Schelbert SMB (Zug), Sr. Rosa Hu (Ilanz) und Sr. Furger (Ingenbohl). Es besteht auch eine enge Verbindung zur ökumenischen Gesellschaft China-Schweiz.Frau Baumann-Chen ist in der Planung und Durchführung des Schweizer Weltgebetstages für China engagiert, der von der Schweizer Bischofskonferenz empfohlen wird. Weiter begleitet sie Einzelpersonen, Familien und vier chinesischsprachige Bibelgruppen (Lugano, Zürich, Luzern und St. Gallen). Weiter bereitet sie in Winterthur und St. Gallen vier Katechumenen auf die Taufe vor. Zweimal im Jahr organisiert sie für Chinesen Einkehrtage im Kloster Heiligkreuz im Entlebuch.

Neben ihrer seelsorgerlichen Tätigkeit in der Schweiz ist Frau Baumann-Chen in Taiwan und Malaysia in der Ausbildung von Priestern und Ordensfrauen engagiert.