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P. Antonin Spacek
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8004 Zürich

         

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Tschechisch

Für die Seelsorge der tschechischen Sprachgemeinschaft gibt es in der Schweiz einen Priester

     

       

Grundinformationen zur tschechischen Sprachgemeinschaft und Situation im Herkunftsland

     

Entwicklung der Zuwanderung
in die Schweiz

Kennzahlen des Herkunftslandes
(Tschechien – Wikipedia Stand 2011) 

  • Einwohnerzahl                            10.5 Mio
  • Anteil Röm. Kath.                       26.8 %
  • BIP pro Einwohner                      $ 17‘070   ( CH  $ 69'838 )
  • Arbeitslosenquote                       6.8 %
        

Geschichte der Mission und Migration

Die tschechischsprachige katholische Mission feierte im Jahr 2008 40 Jahre ihrer ununterbrochenen Existenz in der Schweiz. Schon mit dem Eintreffen der ersten Flüchtlinge aus der damaligen Tschechoslowakei, als Folge der sowjetischen Okkupation im August 1968, haben auch die geflüchteten Priester mit ihrer seelsorgerischen Tätigkeit begonnen. Ihre Aktivität war zuerst ganz spontan, dort wo sie gebraucht wurde. In der Folge haben sich dann drei Zentren der Tschechen-Seelsorge etabliert: in St. Gallen mit P. Vilem Vondra, der anfänglich im Vollamt bis 1986 für die Tschechen gearbeitet hat. Unterstützt wurde er von Frau Franziska Smehlik als Sekretärin der Mission und Redaktorin der tschechischen Frauenzeitschrift „KLUB“, in Luzern, wo Pater Jan Birka bis zum Jahr 1990 im Vollamt gearbeitet hat, und in Zürich, wo sich von 1968 – 1971 P. Vrazel, P. Bernacek, P. Jiran im Vollamt abgelöst haben. Und von 1971 bis 2002 wirkte P. Josef Simcik in der Mission. Seit 1990 gibt es nur eine tschechische Mission mit Sitz in Zürich.

     

Wiederkehrendes pastorales Angebot und Situation

Die Mission umfasst praktisch die ganze Schweiz. Die Gottesdienste finden regelmässig an 6 verschiedenen Orten, vorwiegend in der Deutschschweiz, statt.  Am 2. Sonntag im Monat feiert der Missionar regelmässig die Eucharistiefeier in der Ortspfarrei St. Ulrich in Winterthur.

Vor allem in Zürich kommen vermehrt junge Leute (Studenten, Touristen, Kurzaufenthalter) zu den Gottesdiensten, in Winterthur eher ältere Jahrgänge, in Luzern vor allem junge Familien. Rege benutzt werden die Beichtgelegenheiten, die vor jedem Gottesdienst angeboten werden. Der Missionar besucht die Familien sowie die Alten und Kranken, sowohl zu Hause wie in den Krankenhäusern. Bei Problemen wird der Missionar auch oft telefonisch konsultiert. Der Missionar macht Ehe- und Taufvorbereitung, wobei die meisten Ehen und Taufen in Tschechien stattfinden.

Zweimal jährlich bietet die Seelsorgestelle gesamtschweizerische Zusammenkünfte für die geistliche Erneuerung an. Ende Mai findet die traditionelle Wallfahrt nach Einsiedeln statt. Ende September wird der Nationalheilige Vaclav gefeiert. In den Herbstferien wird ein Lager für Schulkinder und ihre Eltern durchgeführt. Der Missionar legt viel Wert auf die Begleitung von Familien, die vor allem durch die jüngere Migration in die Schweiz gekommen sind. Ein wichtiger Anlass für die Familien ist die Bergwallfahrt nach Zitail.

Der Pastoralrat setzt sich aus Mitgliedern aus allen Orten zusammen, an denen regelmässig Gottesdienste gefeiert werden. Neben der Zusammenarbeit mit Pfarreien bestehen auch gute Beziehungen zur Italienermission Zürich und zur Slowakenmission, mit denen verschiedene Aktivitäten gemeinsam durchgeführt werden.