Kontakt

Koordinationsstelle der
Polenmissionen

    

Krzysztof Wojtkiewicz
Ch. des Falaises 12
1723 Marly

      

Tel/Fax  026 436 44 59
Email     pmk@surfeu.ch

     

Homepage       

www.polskamisja.ch

Polnisch

Für die Seelsorge der polnischen Sprachgemeinschaft gibt es in der Schweiz 8 Priester in
Teilzeit und ein Koordinator mit Sitz in Marly.

Polnische Priester in Pfarreien sollen vermehrt für die polnischsprachige Seelsorge gewonnen werden.

       

       

Grundinformationen zur polnischen Sprachgemeinschaft und Situation im Herkunftsland

        

Entwicklung der Zuwanderung
in die Schweiz

Kennzahlen des Herkunftslandes
(Polen – Wikipedia Stand 2011)

 

  •       Einwohnerzahl                                38,2 Mio.
  •       Anteil Röm. Kath.                           95 %
  •       BIP pro Einwohner                          $ 12'300   ( CH  $ 69'838 )
  •       Arbeitslosenquote                           9.6 %
           

Geschichte der Mission und Migration

Eine erste Migrationswelle aus Polen in die Schweiz hat nach dem Ende des zweiten Weltkriegs stattgefunden. Auf Initiative von Prof. Bochenski OP (Fribourg) wurde 1950 das polnische Seelsorgezentrum in Marly (Fribourg) aufgebaut. Eine weitere Migrationsbewegung gab es nach der Niederschlagung der Solidarnosc-Bewegung 1981. Daraufhin wurde 1989 die polnischsprachige Seelsorge um einen zweite Seelsorgestelle mit Sitz in Zürich erweitert. Die beiden polnischsprachigen Seelsorgestellen wurden am 1. Juli 2007 zu einer Seelsorgestelle zusammengelegt. Seither hat die Migration aus Polen in die Schweiz merklich wieder zugenommen. Es sollen vermehrt polnische Priester aus den Pfarreien für die polnischsprachige Seelsorge gewonnen werden.

        

Pastorales Angebot und Situation

Die polnischsprachige Seelsorgestelle umfasst die ganze Schweiz. Jeden Sonntag finden zwischen 12-14 Gottesdienste statt. Der Missionar wird in seiner seelsorgerlichen Arbeit durch polnische Priester in Schweizer Pfarreien und mehrere Priesterstudenten in ihrer Freizeit unterstützt. Um die Zusammenarbeit mit der Ortspfarrei zu fördern, sind in Genf und Lausanne zwei polnische Priester in Pfarreien angestellt, die in Teilpensum auch die polnische Gemeinde vor Ort betreuen.

Die Gottesdienste finden an 20 Orten in allen grossen Sprachregionen statt. An jedem Gottesdienstort gibt es einen Pastoralrat. Aus diesen ist jeweils ein Vertreter im nationalen Pastoralrat. An jedem Gottesdienstort gibt es zudem eine Lektoren-, Gebets- und Ministrantengruppe, und z.T. auch Chöre. Die Zahl der Beichtenden ist hoch.

Einzelne Polen sind Mitglieder in den Pastoralräten der Ortspfarrei. Viele besuchen auch die Gottesdienste in der Ortspfarrei, wenn in der Region keine Eucharistiefeier in polnischer Sprache stattfindet.

Der Missionar legt Wert auf die Kinder- und Jugendseelsorge mit Ausflügen, Krippenspielen und Katechese. Für die Erwachsenen werden Exerzitien und Konferenzen zu theologischen Themen organisiert. Jährlich gibt es mehrere Pilgerfahrten, u.a. nach Einsiedeln und Grand Saint Bernard. Wichtige gemeinsame Momente sind die kirchlichen Hochfeste, der 3. Mai (Maria, Patronin Polens) und der Tag der Wiedergewinnung der Unabhängigkeit. Der Missionar besucht – traditionsgemäss besonders in der Weihnachtszeit - Familien, wie auch Alte und Kranke. Er publiziert monatlich eine Missionszeitschrift.